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Wienerberger AG (0GIK)

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Tuesday 06 May, 2008

Wienerberger AG

Weiteres Wachstum für Wienerberger im 1. Quart...

Corporate news- Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. 
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- Konzernumsatz + 13 % auf 574,0 Mio. ¤
- EBITDA + 10 % auf 92,3 Mio. ¤
- Weiterhin starke Nachfrage in Zentral-Osteuropa, USA und UK als
Herausforderung für 2008
- Weiterer Ausbau des geografischen Portfolios und Fortsetzung des
Wachstumskurses
 
Wien, 6. Mai 2008 - Die Wienerberger AG konnte in den ersten drei
Monaten 2008 weiteres Wachstum erzielen und ihr Ergebnis im Vergleich
zum Rekordquartal 2007 erhöhen. Der Konzernumsatz stieg um 13 % auf
574,0 Mio. ¤ und das EBITDA um 10 % auf 92,3 Mio ¤. Dabei standen
aufgrund des frühen Osterfestes weniger Arbeitstage zur Verfügung,
und die Witterungsverhältnisse zu Jahresbeginn waren ungünstiger als
im Vorjahr. Wienerberger konnte weiterhin von der Dynamik in
Zentral-Osteuropa profitieren. Die Märkte in den USA sowie in
Großbritannien entwickelten sich schwächer als erwartet. Auch in
Deutschland war nur eine verhaltene Umkehr im Wohnungsneubau nach dem
Rekordtief in 2007 spürbar. "In den ersten drei Monaten 2008 zeigte
sich deutlich, dass der Ausbau unseres geografischen Portfolios in
den vergangenen Jahren der richtige Weg für unsere erfolgreiche
Expansion war. Diesen werden wir daher mit weiteren
Wachstumsprojekten zur Stärkung unserer Marktpositionen und
Optimierung unserer Kapazitäten fortsetzen", kommentiert Wolfgang
Reithofer, Vorstandsvorsitzender der Wienerberger AG, die heute
präsentierten Ergebnisse.
 
Starkes Wachstum in Osteuropa und positive Entwicklung in
Nord-Westeuropa
Motor für das zweistellige Umsatz- und Ergebniswachstum im ersten
Quartal war die weiterhin außerordentlich positive Entwicklung des
Segmentes Zentral-Osteuropa. Diese basiert auf der starken Nachfrage
in Polen, der Slowakei, Rumänien, Bulgarien und Russland, der vollen
Kapazitätsauslastung unserer Werke sowie einem guten Preisniveau.
Umsatz und Ergebnis im Segment Nord-Westeuropa verbesserten sich
durch Absatzzuwächse in Frankreich, den Niederlanden und
Großbritannien, bei letzterem in einem rückläufigen Markt durch die
Konsolidierung von Baggeridge und dem zu Jahresbeginn erworbenen
Dachziegelproduzenten Sandtoft. In Zentral-Westeuropa konnte der
Umsatz gesteigert werden, das operative Ergebnis fiel jedoch wegen
Stillstandskosten in Deutschland und zunehmendem Preisdruck in
Italien gegenüber dem Vorjahr zurück. Nordamerika hat sich - trotz
der Konsolidierung Arriscrafts - durch den enttäuschenden
Wohnungsneubau negativ entwickelt.
 
Steigerung des EBIT auf 42,6 Mio. ¤
Das EBIT konnte im ersten Quartal 2008 um 9 % auf 42,6 Mio. ¤ erhöht
werden. Der Gewinn nach Steuern ging um 9 % auf 30,2 Mio. ¤ zurück,
wobei im Finanzergebnis des Vorjahres Einmalerträge in der Höhe von
10 Mio. ¤ enthalten sind. Berücksichtigt man weiters den Kupon auf
die Hybridanleihe und Minderheitenanteile, errechnet sich ein Gewinn
nach Steuern von 21,8 Mio. ¤ (VJ: 28,3 Mio. ¤). Da die Hybridanleihe
gemäß IFRS wie Eigenkapital zu behandeln ist, wird auch der darauf
entfallende Kupon nicht im Finanzergebnis der Gewinn- und
Verlustrechnung ausgewiesen, sondern ist Teil der Ergebnisverwendung
und daher aus dem Gewinn nach Steuern (wie eine Dividende) zu
bezahlen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie ist von 0,39 ¤ im Vorjahr
auf 0,26 ¤ im ersten Quartal 2008 gesunken (nach Abzug des Kupons der
Hybridanleihe und Minderheitenanteile).
 
Anstieg der Nettoverschuldung durch Investitionen
"Die Nettoverschuldung des Unternehmens stieg im ersten Quartal durch
die Investitionstätigkeit und Akquisitionen auf 721,3 Mio. ¤
gegenüber 566,8 Mio. ¤ zu Jahresbeginn. In den ersten drei Monaten
dieses Jahres haben wir bereits 123 Mio. ¤ investiert, ein
wesentlicher Teil davon entfällt auf Werksneubauten und
Kapazitätserweiterungen in Zentral-Osteuropa, insbesondere in Polen,
Rumänien, Russland und Serbien. Zusätzlich haben wir die Mehrheit am
letzten großen unabhängigen Dachziegelproduzenten Sandtoft in
Großbritannien erworben. Das Konzerneigenkapital wurde -
hauptsächlich durch die Auszahlung des Kupons der Hybridanleihe - von
2.672,7 Mio. ¤ zu Jahresbeginn auf 2.649,0 Mio. ¤ verringert",
erklärt Finanzvorstand Willy Van Riet die Zahlen.
 
Zentral-Osteuropa bleibt Wachstumsmotor
Zentral-Osteuropa verzeichnete mit einer Umsatzsteigerung um 31 % auf
204,4
Mio. ¤ sowie einem Plus von 54 % im EBITDA auf 60,7 Mio. ¤ das beste
Segmentergebnis und konnte das Rekordergebnis des ersten Quartals
2007 erneut übertreffen. Johann Windisch, verantwortlicher Vorstand
für Zentral-Osteuropa und Nordamerika, ist zufrieden mit dem
Geschäftsverlauf: "Wir haben in nahezu allen Ländern dieser Region
Umsatz- und Ergebnissteigerungen erzielt. Das bestätigt unsere
Strategie und zeigt, dass Zentral-Osteuropa ein wichtiger
Wachstumsträger der Wienerberger Gruppe ist. Wir werden daher dieses
Segment auch in Zukunft stärken."
 
Kosten in Deutschland belasten Ergebniswachstum in Zentral-Westeuropa
Gebremst präsentierte sich das Wachstum in Zentral-Westeuropa. Der
Umsatz verbesserte sich um 5 % auf 91,3 Mio. ¤, während im EBITDA ein
Verlust von 1,2 Mio. ¤ verzeichnet werden musste. "Trotz
Absatzzuwächsen in Deutschland, die bei einem verhaltenen
Wohnungsneubau vor allem aus einem guten Objektgeschäft resultierten,
belasteten Stillstandskosten das Ergebnis. Diese entstanden durch die
temporäre Stilllegung einzelner Werke im Sinne eines aktiven
Kapazitätsmanagements", erklärt Heimo Scheuch, verantwortlicher
Vorstand für Nord-Westeuropa und Deutschland, die Entwicklung. Auch
in Italien kam es durch einen schwächeren Wohnungsneubau bei
zunehmendem Preisdruck zu Ergebnisrückgängen. 
 
Positive Geschäftsentwicklung in Nord-Westeuropa
Das Umsatzwachstum in Nord-Westeuropa betrug 18 % auf 234,9 Mio. ¤,
das EBITDA wurde um 5 % auf 39,1 Mio. ¤ erhöht. "In den Niederlanden
und Frankreich verzeichneten wir Absatzzuwächse. In Großbritannien
konnten wir den schwachen Markt durch die Konsolidierung von
Baggeridge und Sandtoft mehr als ausgleichen", zieht Heimo Scheuch
Bilanz.
 
Weiterhin schwierige Marktsituation in den USA
In Nordamerika ging der Umsatz um 28 % auf 52,7 Mio. ¤ und das EBITDA
um 90 % auf 0,7 Mio. ¤ zurück. Zu diesem Ergebnis fügt Johann
Windisch erklärend hinzu: "Der Wohnungsneubau in den USA war in den
ersten drei Monaten mit einem Rückgang von mehr als 30 % im Vergleich
zur Vorjahresperiode enttäuschender als erwartet. Hohe Leerkosten
sowie der schwache Dollarkurs wirkten sich - trotz der guten
Entwicklung von Arriscraft und ihres positiven Beitrages aus der
Erstkonsolidierung - zusätzlich negativ auf das Ergebnis des Segments
aus."
 
Weiteres Wachstum in Osteuropa erwartet; Herausforderung 2008 bleibt
angelsächsischer Raum
Für 2008 rechnet Wienerberger mit einer anhaltend starken Nachfrage
in Zentral-Osteuropa. Konsolidierungseffekte in Nord-Westeuropa
sollten zu Umsatz- und Ergebniswachstum in diesem Segment führen.
Allerdings hat Wienerberger aufgrund erschwerter
Finanzierungsbedingungen und sinkender Immobilienpreise in
Großbritannien die Annahmen für diesen Markt revidiert. Es wird auch
erwartet, dass der schwache Wohnungsneubau in den USA Umsatz und
Ergebnis im Segment Nordamerika weiterhin belastet. In Deutschland
ist nach dem Rekordtief im Ein- und Zweifamilienhausbau im Vorjahr
und einem verhaltenen Start leichtes Wachstum in 2008 möglich.
 
Ziel: überdurchschnittliches Wachstum gegenüber der Branche
"Wir sehen den angloamerikanischen Raum und Deutschland als
wesentliche Herausforderung im laufenden Jahr. Unsere vordringlichste
Aufgabe wird es sein, den Entwicklungen in diesen schwachen Märkten
durch aktives Kapazitätsmanagement entgegenzuwirken. Insgesamt bilden
aber unser bewährtes geografisches Portfolio sowie die Dynamik in
Zentral-Osteuropa eine starke Basis für das weitere Wachstum der
Wienerberger und für die Realisierung unserer Ziele. Denn auch bei
schwächer werdenden Märkten wollen wir im Geschäftsjahr 2008 wieder
über dem Durchschnitt der Baustoffbranche liegende Zuwächse im EBITDA
erwirtschaften", so Reithofer abschließend.
 
Kennzahlen der Wienerberger AG

                                 1-3/2007   1-3/2008   Vdg.    Ultimo
                                                       in %      2007
Umsatz                      in      507,3      574,0    +13   2.477,3
                          Mio.
                             ¤
EBITDA                      in       83,9       92,3    +10     551,2
                          Mio.
                             ¤
EBIT                        in       39,1       42,6     +9     353,1
                          Mio.
                             ¤
Ergebnis nach Steuern1)     in       33,3       30,2     -9     295,8
                          Mio.
                             ¤
Ergebnis    je    Aktie   in ¤       0,39       0,26    -33      3,46
bereinigt2)
Free Cash-flow3)            in      -53,4      -33,7    +37     293,8
                          Mio.
                             ¤
Normalinvestitionen         in       25,3       24,3     -4     120,2
                          Mio.
                             ¤
Wachstumsinvestitionen      in       42,3      122,5   >100     525,4
                          Mio.
                             ¤
Ø Mitarbeiter                                 15.645     +6    14.785

 
Geschäftsbereiche 1-3/2008 in Mio. ¤ und %

                     Zentral-         Zentral-        Nord-Westeuropa        Nord-amerika       Beteiligungen       
                    Osteuropa       Westeuropa                                                   u. Sonstiges
Umsatz                  204,4 (+31)       91,3 (+5)             234,9 (+18)          52,7 (-28)          -9,3 (-1)
EBITDA                   60,7 (+54)       -1,2 (>100)            39,1 (+5)            0,7 (-90)          -7,0 (+9)
Gesamtinvestitionen      37,6 (+98)       12,2 (+97)             79,3 (>100)         10,8 (-47)           6,9 (>100)
Ø Mitarbeiter           5.756 (+11)      2.396 (0)              4.932 (+25)         2.357 (-6)            204 (+22)

 
1) vor Anteilen in Fremdbesitz und anteiligem Hybridkupon
2) vor Firmenwertabschreibungen und bereinigt um nicht-wiederkehrende
Aufwendungen und Erträge; nach Hybridkupon
3) Cash-flow aus laufender Geschäftstätigkeit minus
Investitions-Cash-flow plus Wachstumsinvestitionen
Anmerkung: in der Tabelle Geschäftsbereiche sind die
Veränderungsraten in % zur Vorjahresperiode in Klammer angeführt
 
Für Rückfragen:
Karin Hofmann, Public Relations
T +43(1)60192-463  |  communication@wienerberger.com
Barbara Braunöck, Investor Relations
T +43(1)60192-463  |  investor@wienerberger.com
 
Download der Presseinformation unter www.wienerberger.com.
 
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Wienerbergstraße 11 Wien Österreich

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AT0000831706; Index: WBI, ATX , ATX Prime;
Notiert: Prime Market in Wiener Boerse AG;